Christstollen die Erste

Da ich Christstollen eigentlich nicht mag – da sie meist Rosinen und Zitronat oder so enthalten – habe ich bisher auch noch nie einen gebacken. ABER dieses Jahr sollte sich das ändern. Und hier ist nun mein erster Versuch. Ich habe auch ein wenig probiert – ist nicht GANZ so übel. Aber ganz perfekt wurde er (noch) nicht.

Nicht nur, weil ich glaube, dass zuwenig Zucker drin war, sondern auch, weil ich mein Kopf nicht eingeschalten habe. Aber lest selbst

Zutaten (für 3 kleine Stollen)

750g Mehl
375g weiche Butter
140g Zucker
42g Mehl
125ml Milch
375g Sultaninen
125g gehackte Mandeln
125g Zitronat
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
1 TL. gestr. Muskat (am besten frisch gerieben – falls nicht vorhanden ist das auch nciht schlimm)
2 TL. gestr. Salz
10 Tropfen Bittermandelöl
1 Schuss Rum (oder 15 Tropfen Rum -aus der kleinen Falsche – gibts fast überall zu kaufen – meist mit Bittermandelöl und Vanille zusammen)

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Dort hinein zerreibt man die Hefe, gießt 1/3 der Milch (leicht angewärmt) darauf, bestreut sie mit etwas Zucker und Mehl und verrührt es zu einem Brei. Darüber streut man etwas Mehl und lässt an einem warmen Ort so lange gehen, bis das Mehl starke Risse zeigt.

Die weiche Butter, den Zucker, die restlichen Milch und die Gewürze zu und verknetet es mit der Hand zu einem festen Teig mit (nicht rühren). Sobald der Teig keine weißen Stellen mehr zeigt und sich etwas speckig anfühlt, wird er gut geschlagen wie folgt:Man gibt das Mehl in eine Schüssel und drückt eine Mulde hinein. Dort hinein zerreibt man die Hefe, gießt 1/3 der Milch (leicht angewärmt) darauf, bestreut sie mit etwas Zucker und Mehl und verrührt es zu einem Brei. Darüber streut man etwas Mehl und lässt an einem warmen Ort so lange gehen, bis das Mehl starke Risse zeigt.

Das fest zusammenhängende Teigstück wird mit den beiden Händen mehrmals kräftig auf eine ganz glatte Platte (z. B. auf eine feste glatte Tischfläche) geworfen. Das Ganze so lange, bis der Teig ganz glatt ist.

Dann wird das Teigstück in ungefähr 4 – 5 Teile geschnitten. Nachdem nun die gewaschenen Sultaninen, Mandeln und Zitronat gut durcheinander gemengt sind, werden die Teigstücke in dieser Mischung gewälzt und leicht angedrückt, bis sich die Zutaten mit dem Teig gut verbunden haben. Nun werden die die Teigstücke wieder zu einem Ganzen leicht zusammengedrückt. Man lässt den Teig nun noch ungefähr 1 Stunde gehen.

Aus dem Teig werden 1 oder 2 Stollen geformt, in Backpapier eingeschlagen und über Nacht in den Kühlschrank gelegt. Am nächsten Tag wird der Backofen auf 220°C aufgeheizt. Das Backgut wird auf die mittlere Schiene eingesetzt, 10 Minuten gebacken, dann wird die Hitze auf 180°C zurückgenommen und in ca. 45 Minuten zu Ende gebacken.

Richtig schmackhaft wird dieses Gebäck erst nach 4 – 5-tägiger Lagerung und ist wochenlang haltbar.
Das Rezept ist übrigens von HIER

Mein Fehler war übrigens…ACHTUNG

ich hatte kein Backpapier mehr und habe  – warum auch immer – die Stollen auf ein ganz normales GITTERrost gelegt, statt auf ein Blech. Und dann ist der ganze Stollen natürlich „davongelaufen“. Bzw. ist halt aufgegangen und hat sich richtig schön um das Gitter gelegt . Sowas mach ich NIE wieder! Versprochen.

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Ein Kommentar zu “Christstollen die Erste

  1. Hallo Daniella,
    Mir geht´s wie dir! Ich mag auch das Zeug nicht Rosinen und Zitronat! Deshalb habe ich zum Wochenende hin Quarkstollen-Häppchen gemacht mit wenig Rosinen und Zitronat, waren lecker! Dein Stollen sieht trotzdem Malheur gut aus 😉
    Liebe Grüße
    Sylvia

Ich freu mich über ein paar Worte von dir

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