Interview des Monats – mit Renate von TITATONI

Heute gibt es wieder das Interview des Monats und ich freu mich ganz besonders – denn ich durfte der lieben Renate von Titatoni ein paar Fragen stellen.
Ihr Blog ist so wunderschön, herzlich, bunt, voller Freude und Liebe in jedem Bild, jedem Wort.
Renate war mit ihrem Blog schon in einigen Magazinen zu sehen und hat sogar einen eigenen kleinen Online Shop.
 Sie ist eine super kreative Frau, die im Herzen noch ein Kind und niemals gelangweilt ist. Nun aber genug von mir – lest selbst, was Renate zu sagen hat.
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Liebe Renate – erzähl ein wenig über dich. Was sollte man auf jeden Fall über dich wissen?
Ob man wirklich irgendwas über mich wissen muss, sei dahin gestellt *lach*, aber ich plaudere gerne etwas aus dem Nähkästchen. :o) Aufgewachsen bin ich auf einem niedersächsischen Bauernhof, ich durfte also quasi eine echte Bullerbü-Kindheit erleben. In den hohen Norden hat es mich dann zum Studium verschlagen, wo ich meine zweite Heimat gefunden habe. Ich liebe das Meer und kann mir ein Leben woanders kaum noch vorstellen. Eigentlich bin ich examinierte Sportwissenschaftlerin, aber dieser Hauptjob wurde mehr und mehr durch das Bloggen und die Arbeit rund um meinen kleinen Onlineshop verdrängt. Und „nebenbei“ wollen ja auch noch Kinder, Hunde, Haus, Hof und Mann versorgt werden.
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Du bloggst nun ja schon eine ganze Weile und wurdest schon in einigen bekannten Magazinen erwähnt – wie hat sich das entwickelt und vor allem – wie fühlt man sich dabei?
Das ist wirklich verrückt! Als ich mit dem Bloggen anfing, konnte ich mir kaum vorstellen, dass ÜBERHAUPT jemand meine Ergüsse lesen würde. Als ich die ersten zehn eingetragenen Abonnenten hatte, habe ich ehrlich darauf angestoßen, so außergewöhnlich fand ich das damals. Natürlich freue ich mich immer noch über jeden einzelnen Leser, aber wenn der Blog nun in Magazinen erwähnt wird oder ich sogar mein Foto irgendwo sehe, fühlt sich das schon sehr merkwürdig und surrealistisch an.

Was war bisher das schönste Erlebnis, das du durch das bloggen, erlebt hast?Das schönste am Bloggen ist, dass es auch eine analoge Seite gibt. Es gibt ja Kritiker, die behaupten, dass die Blogosphäre eine digitale Scheinwelt ist, die mit dem realen Leben nichts gemeinsam hat. Das kann ich aber definitiv dementieren: Ich durfte mittlerweile schon viele Bloggerkolleginnen und -Kollegen „in echt“ kennenlernen, hatte schon unzählige wundervolle Erlebnisse und manche Internetbekanntschaften sind zu richtigen Freunden geworden.

Du hast immer ganz tolle DIY Ideen die du vorstellst – woher nimmst du all diese Kreativität und welches DIY sollte jeder einmal gemacht haben?
Die Ideen entstehen eigentlich immer aus dem Alltag heraus – oft auch durch die Kinder. Aber ich kenne auch viele Menschen, denen einfach nichts am Heimwerken und Craften liegt. Das respektiere ich voll und ganz – ich mache es ja schließlich auch nur, weil es mir Spaß macht. Deshalb gibt es keinen ultimativen DIY-Tipp; das schönste DIY ist einfach das, dass am meisten Spaß macht und vielleicht hinterher viel Freude bereitet. Bei uns ist das zum Beispiel der Bagalutenladen.
Da hat es sich RICHTIG gelohnt, das Kellerregal zu zersägen! :o)
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Du nähst ja auch viel und gerne – was sind deine Geheimtipps ? Wo finde ich tolle preiswerte Stoffe und Schnittmuster und was schafft auch jeder Anfänger?
Mein Geheimtipp zum Thema Nähen? Einfach machen! Übung macht ja bekanntlich den Meister – wenn ich an meine ersten Nähte denke – auweia – da war nichts gerade! Aber Stolz wie Oskar war ich trotzdem und je mehr ich genäht habe, desto besser wurden dann auch die Resultate.

Tolle Stoffe findet man auf jeden Fall bei DaWanda – da gibt es wirklich alles, was das Herz begehrt. Günstigen Stoff bekommt man aber auch z.B. bei Stoff und Stil aus Dänemark. Eines der ersten Nähprojekte, die ich genäht habe, war eine einfache Tasche (Gott war ich stolz!), das Freebook dafür stammt von Farbenmix und ist wirklich a) ein tolles Teil und b) auch für Anfänger geeignet.
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Dein Familienbetrieb mit Kids, Mann und Hund muss ja auch laufen. Wie integrierst du das bloggen in deinen Alltag?
Das ist in der Tat nicht immer ganz einfach, aber mittlerweile ist das Bloggen ein Teil unseres alltäglichen Lebens – die Kinder haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass selbstgebasteltes Spielzeug, genähte Kleidung und Co. vor der Benutzung fotografiert wird. Ansonsten arbeite ich gerne spät abends, wenn alle anderen im Bett liegen und Ruhe im Haus eingekehrt ist.

Du gestaltest immer wieder Free Printables für deine Leser – wie machst du das?
Ich benutze das Programm PhotoImpact, eine günstige Alternative zu Photoshop. Mittlerweile gibt es keine Updates mehr zu diesem Programm, aber es gibt die letzte Version immer noch (für wenig Geld) zu kaufen und sie bietet einen guten Start in Bildbearbeitung.

Vielen lieben Dank liebe Renate für dieses tolle Interview und deinen tollen Blog !

Meine Lieblings DIY von Renate sind übrigens diese hier
titatoni5 titatoni6Alles liebe
eure Dani

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